Am 1. Mai 2025 startete eine mehrmonatige und landesweite Aktion des Landesfeuerwehrverbands Schleswig-Holstein (LFV S-H) zum Thema körperliche Bewegung und Dienstsport. Beginnend im Süden des Landes wird ein „Staffelholz“ in Form eines Rucksackes quer durch das nördlichste Bundesland bis in den Norden transportiert. Die landesweite Sportaktion hat mittlerweile mehr als ein halbes Jahr hinter sich und geht nun in die dunkle Jahreszeit. Bei der Aktion handelt es sich um einen „Staffellauf“ im Rahmen der der Aktion „Fit For Fire“, dem Fitnessprogramm von der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse. Es ist beabsichtigt, dass möglichst viele Wehren teilnehmen um sich für Feuerwehreinsätze fit zu halten. Der Rucksack wird im ganzen Land von einer Feuerwehr an die nächste übergeben und darf aber nur mit Muskelkraft bewegt werden (laufen, gehen, schwimmen, radeln usw.). Der Laufrucksack, der Mitte Oktober Kiel verlassen hat, befindet sich aktuell im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Hier findet eine Durchquerung des Kreises statt.
Nach der Beteiligung des Innenministeriums im Oktober wird der Rucksack nun durch den größten Landkreis Schleswig-Holsteins getragen. Bereits weit im Voraus haben sich sportinteressierte Kameraden und Kameradinnen zusammengesetzt und sich Gedanken gemacht, wie man möglichst viele Wehren und somit viele Orte passieren kann. Diese koordinierte Zusammenarbeit der Wehren ist dem Engagement des Kreisfachwarts für Feuerwehrsport Mathias Marks und seiner Arbeitsgruppe Dienstsport zu verdanken. Angefangen im Amt Dänischer Wohld, über Schlei-Ostsee bis in die Hüttener Berge befand sich der Laufrucksack im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg. Von hier aus wird der Laufrucksack weiter gen Achterwehr, Eiderkanal, Nortorfer Land, Jevenstedt und Mittelholstein gehen. Im Amt Achterwehr erfreut sich die Aktion besonderer Beliebtheit, denn es beteiligen sich in diesem Zusammenhang alle Wehren des Amtes.
Die Feuerwehr Stampe nahm den Rucksack Ende November von den Kameraden aus Krummwisch entgegen. Auf dem Weihnachtsmarkt in Flemhude wurde der mit einem GPS-Sender ausgestattete Rucksack den Kameraden aus Quarnbek übergeben. Die Quarnbeker radelten am gleichen Tag nach Ottendorf und gaben die Staffel dort weiter.




